Gedenkandacht und Kranzniederlegung am 2. Mai 2026

Am 2. Mai 2026 fand in der Kirche die inzwischen zur Tradition gewordene Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Befreiung des Außenlagers Grüneberg statt. Die Feier wurde von der evangelischen Ortskirchengemeinde Grüneberg und dem Freundeskreis Gedenkort Grüneberg organisiert. 

Zunächst begrüßten Frau Mariën, Herr Sieg und die Übersetzerin Frau Wacker die Gäste in der Kirche. Das Programm für die Veranstaltung lag in polnischer und deutscher Sprache vor, sodass die Übersetzungszeiten entfielen. Unter den polnischen Gästen befanden sich u.a. Kinder, Enkel und Urenkel ehemaliger Gefangener. 

 

Nach der Begrüßung sprachen:

Prälat Dr. Robert Ogrodnik vom Club der Überlebenden des Konzentrationslagers Ravensbrück, Warschau

Hanna Nowakowska, Tochter und Enkelin von Überlebenden, Vorsitzende des Vereins ehemaliger Häftlinge von Ravensbrück, stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Elsbieta Kuta, Tochter der verstorbenen Jadwiga Kuta, Gefangene des KL Ravensbrück, Präsidentin des Verbandes des „Familie der Gefangenen des deutschen Konzentrationslagers Ravensbrück“

Franziska Hammer, Leiterin des Referats für Museen, Denkmalschutz und Erinnerungskultur im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Tony Sieg, Mitglied der Gemeindevertretung Löwenberger Land, Mitglied im Ortsbeirat Grüneberg und Ortskirchenrat Grüneberg

Nach den Vorträgen trat der Gemischte Chor Grüneberg auf. 

Die Predigt wurde zunächst von Prälat Dr. Robert Ogrodnik und anschließend von Uwe Simon, dem Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland, gehalten.

Den Abschluss der Gedenkandacht bildete eine musikalische Darbietung eines Klavierstücks von Laura.

Bei Getränken, Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen kam es im Anschluss im Pfarrgarten zu einem regen Austausch, bei dem auch unsere Initiative neue Kontakte knüpfen und Ideen mitnehmen konnte. 

Die Gedenkfeier endete mit einem stillen Gedenken und der Kranzniederlegung am Gedenkort in der Straße zum Bahnhof. Insgesamt eine würdevolle und gelungene Veranstaltung.

 

Aus der Ansprache von Hanna Nowakowska: „Es waren Menschen, die den Menschen dieses Schicksal bereitet haben.“ Behalten wir diese Worte im Gedächtnis. Hüten wir uns vor Gleichgültigkeit und davor die Augen vor ungerechten Verhältnissen zwischen Menschen und Völkern oder Ländern zu verschließen. Mögen unsere Gedanken und Herzen von Respekt für den Mitmenschen erfüllt sein. 

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Veröffentlichung

So, 03. Mai 2026

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